Jesiden im Flüchtlingscamp

Der Junge namens DYAB

Nach einem Angriff durch die Truppen des Islamischen Staat (IS) flohen viele Jesiden in das Flüchtlingscamp Ashti, in der Nähe der Stadt Arbat im Nordirak. Am ersten Jahres­tag dieses Genozids erzählen die Erwachsenen von ihren traumatischen Erinnerungen, von Verlust, Entführung der Mädchen und Frauen, von Vergewaltigung und Tod. Sie sind gezeichnet von Trauer, Schmerz und Sehnsucht nach ihrer Heimat Shingal im kur­dischen Teil des Irak.

Die Kinder verarbeiten ihre schrecklichen Erinnerungen auf eine besondere Weise: Sie drehen einen Film und inszenieren unbewusst die erlebten Schrecken. Dyab über­nimmt die Regie und zeigt, was diese Kinder brauchen: Hilfe, Bildung und Hoffnung auf ein sicheres Leben in ihrer Heimat. Die ganze Welt soll seinen Film sehen – davon träumt der irakische Junge Dyab.

Auf dem Kurzfilmfestival in Dießen im Herbst 2016 lernte ich den Regisseur dieser Dokumentation über Dyab und seine Freunde kennen. Er beschrieb mir die trostlose Situation der Kinder in dem Camp und den Wunsch Dyabs, mit einer eigenen Kame­raausrüstung selbst Filme drehen zu können. Diesen Wunsch können wir leider nicht erfüllen. Aber angesichts des nahenden Winters entschlossen wir uns, den Kindern we­nigstens mit warmer Kleidung zu helfen.

Mazin Sherabayani, der Regisseur dieser berührenden Dokumentation, fährt noch im November 2016 in das Camp. Er wird im Namen von Zukunft für Kinder der Welt e. V. für 1.000 Euro warme Kleidung für die Kinder kaufen.

Alle Spenden für diese Kinder werden von Mazin Sherabayani zuverlässig und in voller Höhe persönlich überbracht.

Den Trailer der Doku finden Sie hier:

Dyab

Mazin mit den Kindern

 

 

 

 

 

 

Und ein Danke an Alle SpenderInnen:

 


 

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